Theatergruppe Heroldsberg

 

     Mitwirkende           

Ensemble 

 

Basel, Peter ( Vorsitzender, Theaterleiter )


Böhm,Rainer


Daut, Karin


Eickelbaum,  Lara

  

Bernhard - Spangler, Monika 




Pürstinger, Klaus ( Schatzmeister )


Raak, Achim


Reichert, Sybilla ( stellv. Vorsitzende )





  



Singer, Karoline




Backstage


Basel, Peter ( Regie, Ton, Bühnenbauteam )



Brasche, Mary ( Souffleuse, Regieassistentin )


Böcklein, Monika ( Maske )

 

 

 

 


Höcht, Doris ( Video )


Nickl, Rainer ( Schriftführer, )


Reichert, Sybilla ( Kartenwesen )


Daut, Karin ( Serviceleitung )


Mitglieder ( Service, leibl. Wohl )

               

AUFFÜHRUNG 2020

Zwei Detektive und keiner blickt durch!

 „Schee woars!“

Mit der Komödie von Hans Schimmel präsentierte die Theatergruppe Heroldsberg im Januar mit sechs Vorstellungen eine deftige und leicht frivole Darstellung eines Familienlebens, in dem es  recht turbulent drunter und drüber ging. Drunter auch, weil die Detektivin Magnum (Kerstin Kellner) zusammen mit ihrem Auftraggeber Werner Wäscher (Reiner Böhm) - der seiner Frau einen Liebhaber andichtete - in einer augenscheinlich delikaten Situation unter dem Esstisch lag. Aber unbesorgt...sie brachten nur gemeinsam unter der Tischplatte eine Wanze zum Abhören an!                  

Dies deutete Oma Pfendner (Sybilla Reichert), die zufällig ins Zimmer kam, natürlich falsch und rief ihrerseits den Detektiv Alfons Colombo (Achim Raak) an. Hinterher steckte sie es brühwarm ihrer Tochter Karin Wäscher (Ulrike Böhm), dass ihr Mann fremdgeht.

Schließlich tauchte ein kleiner „Tabletten-Dealer“ namens Jack Lässig (Danny Speckner) auf, der dem Sohn des Hauses Alex Wäscher (Christian Friedrich) ein paar von seinen Dingern verkaufen wollte. Alex war aber wegen eines Fahrradunfalls noch nicht zu Hause und Jack wolltel einstweilen in dessen Zimmer auf ihn warten. Er verwechselte die Zimmer und ging in das der Schwester, wobei er Babsi (Christina Sauer) kennen lernte, die sich dann ausgerechnet auch noch in den Jack verliebte. Jack hatte vorher im Esszimmer ein paar von seinen „Spezial-Pillen“ verloren, die die Ehefrau Karin fand und wegen ihrer Kopfschmerzen einnnahm. Derweil zog Oma Pfendner in die Nachbarwohnung ein und ließ sich von der überkandidelten Innenarchitektin Brigitte Schlehsinger (Karin Daut) das neue Domizil einrichten. Schlehsinger hatte auch Kopfschmerzen, entdeckte ebenfalls Pillen und schluckte sie. Daraufhin wird die Geschichte turbulent und gerät fast aus den Fugen (Karin tanzte z.B. high auf dem Parkplatz eines nahegelegenen SB-Marktes). Zwei Möbelpacker (Reinhard Scholz und Lara Eickelberg), welche ein Schränkchen für Oma falsch lieferten, machten nur ihren Job und waren die harmlosesten Beteiligten in dem ganzen Wirrwarr.

Zum Schluß klärte es sich auf, dass an der ganzen Sache nichts dran war. Karin Wäscher und Frau Schlesinger resümierten, ob sie nicht vielleicht doch bei Jack Kundinnen werden sollten, weil sie mit den „Kopfwehtabletten“ so saugut draufgewesen waren. VORHANG!  

Die Theatergruppe Heroldsberg, unter der Regie von Peter Basel, sorgte mit Lachsalven und Szenenapplaus beim Publikum für einen äußerst vergnüglichen Abend. Ein dickes Dankeschön an die Darstellerinnen und und Darsteller.

Ebenso an dieser Stelle bei unseren treuen Theaterfreunden, die ihre Verbundenheit mit uns wieder einmal unter Beweis stellten.

Kompliment an Christian Friedrich, Danny Speckner und Lara Eickelberg, die erstmals bei uns auf den Brettern standen. Des Weiteren sei Maskenbildnerin Monika Böcklein und der Souffleuse Mary Brasche für ihre Geduld gedankt.

Danke auch an das Serviceteam, unter der Leitung von Karin Daut, und bei Sybilla Reichert sowie dem BüroBedarfsZentrum Drexler für das Eintrittskartenmanagement. Ebenso auch dem Senioren-zentrum PHÖNIX Haus Gründlach für die Nutzung eines Probenraumes.

Zu guter Letzt möchten wir uns recht herzlich bei allen Freunden und Gönnern für die Unter-stützung bei unseren Theateraufführungen bedanken! Vieles wäre und ist ohne deren Mitwirkung nicht möglich!  

Für die Vorstandschaft      Rainer Nickl      


Aufführung 2019

„Für die Familie kann man nichts!“

Mit der Komödie von Hans Schimmel präsentierte die Theatergruppe Heroldsberg im Januar 2019 eine rabenschwarze, fränkisch deftige, aber dennoch liebenswürdige Darstellung eines Familienlebens, in dem es dann auch recht turbulent zuging. Die Theatergruppe Heroldsberg unter der Leitung von Peter Basel, heuer selbst mit auf der Bühne, sorgte mit Lachsalven und Szenenapplaus beim Publikum für einen äußerst vergnüglichen Abend. 

Zum Inhalt:

Anton Beierle (Peter Basel) hat seine Traumfrau Doris (Ulrike Böhm) gefunden, diese aber seiner Familie noch nicht vorgestellt. Als da wären sein Bruder Willi (Holger Scholz), leidenschaftlicher Computerhacker, Bruder Hubbi (Reiner Böhm) - erfindet ständig Sachen, welche die Welt nicht braucht - und die schludrige Schwester Hermine (Kerstin Kellner). Letztere war einige Zeit in Indien bei einem Guru, hat aber die Philosophie der Reinheit mit Reinlichkeit verwechselt, was sich in der Duftnote der Wohnung niederschlug. Willi kann natürlich allein vom Computer hacken nicht leben und nimmt einen Nebenjob als Leichenwagenfahrer an. Er soll eine „Fracht“ ins Krema nach Polen bringen, aber das Fahrzeug streikt und muss in die Werkstatt. Diese will es aber nicht reparieren, solange der Sarg sich noch im Laderaum befindet, also muss Willi die Fracht mit nach Hause nehmen. Dort sorgt sie als stummer „Freund Albert“, der mal im Wohnzimmer sitzt, dann plötzlich wieder verschwunden ist, für heftige Turbulenzen innerhalb der Familie. Als Nebenschauplatz hält Hermine noch für unbemannte Damen, z.B. ihre Freundin Gundula (Christina Sauer) und die Hausbesitzerin Frau Wollensiek (Sybilla Reichert), Seancen ab, um deren Zukunftsaussichten auszuloten. Aufgrund des Verhaltens von Albert (Alexander Singer) treibt es die Damen bei den Geisterbeschwörungen schier zum Wahnsinn. Schließlich kommt noch Traudel (Karoline Singer) zu Anton zu Besuch, um ihm als Finanzbeamtin bei seiner Steuererklärung zu helfen. Gerd Hollerbichel (Achim Raak) schaut ebenfalls bei seinem Freund Anton vorbei und verguckt sich in sie. Er ist beim Verfassungsschutz, behält Willi im Auge und kann manches ausbügeln, da Willi allerlei Unsinn treibt. Es geht schließlich drunter und drüber. Am Ende bekommt Hubbi die Gundula, Gerd die Traudel und Frau Wollensiek schnappt sich den Willi. Die Leiche Albert, die der geniale Erfinder Hubbi sogar elektrisch-ferngesteuert zum Laufen bringt, entpuppte sich zur Überraschung aller als ausländischer Geheimagent, der per Leichenwagen außer Landes geschafft werden sollte. Er wird plötzlich sehr lebendig und rennt davon, als ihm die Anwesenden an die Wäsche wollen.

Alles in allem eine verrückte Komödie, die man gesehen haben musste...eigentlich unbeschreiblich!


Aufführung 2017

Wenn einer eine Reise tut ... oder „Geräuchertes mit Sauerkraut“

 

Mit der Komödie der Autorin Regina Rösch landete unsere Laienspielgruppe  mit sechs Vorstellungen im Januar wieder einmal einen Volltreffer und sorgte in allen drei Akten für Lachsalven beim Publikum.  Theaterleiter Peter Basel hatte wieder einmal mit der Auswahl des Stückes und der Besetzung der Rollen ein Ausrufezeichen gesetzt.

Kurzer Rückblick:

Nach einer ausgiebigen "Feuerwehrübung" in einer Nacht von Freitag auf Samstag  phi­lo­so­phie­rten die Wehrmänner Klaus (Reiner Böhm), Fritz (Werner Püchner) und Max (Achim Raak) lautstark feuchtfröhlich an einer Bushaltestelle in Heroldsberg (sehr zum Leidwesen der Anwohnerin Marie -Gabi Hanser-), um später mit ihren Ehefrauen mit dem Bus in  Urlaub ans Mittelmeer bzw. in die Karibik zu starten. Max geht nach Hause und kurz darauf kommen die Frauen Inge (Karoline Singer) und Karin (Sybilla Reichert) mit den Koffern zur Bus-Haltestelle. Man hatte die fünf Schweine abgeschafft und konnte erstmals gemeinsam in Urlaub fahren. Dabei sind drei Wochen ohne Geräuchertes mit Sauerkraut für Klaus der reinste Albtraum. Bisher konnten die zwei Männer immer alleine nach Bad Füssing „zur Kur“  fahren. Nun kommt die Überraschung Inges und Karins für ihre Männer: Sie müssen nicht in die Sonne reisen, sondern dürfen in das Kurbad fahren - aber mit ihren Ehefrauen!!! Und so verläuft der ersehnte Kururlaub ganz anders als in den Vorjahren. Es will sich in diesem Jahr keine richtige Erholung bei den Herren einstellen. Auch Inge und Karin sind enttäuscht, hatte man sich doch eine Kur wesentlich spannender vorgestellt. Stattdessen fällt man jeden Abend müde von den Anwendungen neben dem schnarchenden Ehemann ins Bett. Doch dann erscheinen zwei kurlustige Damen, Chantal (Sabrina Scholz) und Jaqueline (Karin Daut). Jetzt sah die Welt von Klaus und Fritz schon anders aus. Für Inge und Karin aber auch. Um beide bemühen sich die „Kurgäste“ Baron Adalbert (Reinhard Scholz) und Ferdinand von Cartier (Klaus Pürstinger), zwei sog. Abstauber. Kurschattenturbulenzen bleiben nicht aus, in die auch der süße Masseur Harry (Holger Scholz) und seine Kollegin Susi (Vanessa Eichhorn) involviert sind. Dann die überraschende Pointe. Es stellte sich heraus, dass Harry doch dem Weiblichen zugetan ist und mit Inge...naja, Sie wissen schon.

An dieser Stelle vielen Dank an das BüroBedarfsZentrum Drexler, das den Karten-vorverkauf seit Jahren betreut. Ein Dankeschön ergeht auch an die Damen und Herren vom Serviceteam, das wieder engagiert zum Wohle unseres Publikums beitrug.

In der Maske wirkte wieder gekonnt Monika Böcklein und für den „Textfluss“ sorgte Regieassistentin und Souffleuse Mary Brasche.

Aber insbesondere sei dem Publikum ganz herzlich gedankt, das der Theatergruppe Heroldsberg seit vielen Jahren die Treue hält.  Einem Verein, der im kulturellen Leben Heroldsbergs inzwischen seine Beachtung gefunden hat.



Aufführung 2016

Caramba Karacho in der Finca del Bacho

Urlaubszeit ist die schönste Zeit und über das Internet auch bequem gebucht. In Spanien angekommen, stellt sich schnell heraus, dass die „luxuriöse Finka“ ein altes Haus mit einer braunen Pfütze (sprich Swimmingpool) ist  -  vom Reisebüro gleich doppelt vermietet !!! Da das Ferienhaus irgendwo in der spanischen Pampa liegt, ist es überdies auch noch Umschlagplatz für dubiose Geschäfte von mafiösen Gaunern. Die grüne Plantage an der Finca ist offenbar keine mit Teestauden und der Keller der nahen kleinen Kapelle  keine Sehenswürdigkeit; eher Versteck für Drogen. Die Familien Sauerbier und Reich treffen dort aufeinander, raufen sich zwangsläufig zusammen und machen aus der Situation das Beste. Nebenbei machen die Ganoven  (sie tarnen sich als Hausangestellte) Antonio und Pepe unter der Fuchtel von Mafiabossin Maria, zusammen mit dem „Paten“ al ka Selza, ihre krummen Geschäfte in der Finca. Schlussendlich taucht Comisario Knolle auf und beendet mit der Verhaftung der vier spanischen Mafiosi das „ grausame Spiel“. Inzwischen haben die Senioren Vater Reich und Mutter Sauerbier zueinander gefunden und überlegen, was sie jetzt mit ihrer Freizeit anstellen könnten, nämlich: „Endlich Urlaub!“ 

  

 

 

Caramba Karacho ...


 


 Aufführeung 2015 

"Ladyknaller", eine Komödie in drei Akten von Beate Irmisch

Wer rastet, der rostet! Das dachten sich auch die drei lustigen Witwen Luise, Mary und Mathilde. Sie leben in einer kleinen Gemeinde irgendwo im Fränkischen und sind nicht gerade mit einer feudalen Rente ihrer verstorbenen Ehegatten gesegnet. Große Sprünge - so gerne sie auch möchten - können die drei Freundinnen leider nicht machen.
Die einzige Abwechslung im tristen Alltagsleben ist der wöchentliche Kaffeeklatsch, bei dem die kleinen Likörchen und natürlich auch Pfarrer Hippes nicht fehlen dürfen. Durch ihn kommen die drei Ladys auf die Idee, es nochmal richtig knallen zu lassen: Sie wollen sich selbständig machen und eine Rentneragentur gründen.
Doch so einfach wie die Sache klingt, ist sie gar nicht. Vor allem, wenn das nötige Kleingeld als Startkapital fehlt. Guter Rat ist also teuer. Aber die drei Mädels sind nicht auf den Kopf gefallen! Sie schalten Anzeigen in den verschiedensten Zeitungen und schon bald können sich die drei Freizeitplanerinnen vor lauter Kundschaft nicht mehr retten.
Das bisher gemütliche Leben der Witwen gerät allmählich aus den Fugen und es kommt zu mancherlei Verwicklungen, Verwechslungen und jeder Menge Stress, den man so überhaupt nicht gebraucht hätte.


 

Ladyknaller


 Aufführung 2014 


"Polizeiwache 007", eine Komödie in drei Akten von Beate Irmisch


Gemächlich geht es zu auf der kleinen Polizeiwache 007 ! Nachdem der alte Dienststellenleiter Otto Greifer in Pension gegangen ist, sorgen Oberwachtmeister Ernst Huber und Oberwachtmeister Heinz Staller alleine für Recht und Ordnung in Heroldsberg.
Die beiden Herren sind überaus gemütlich und lassen sich so schnell durch nichts aus der Ruhe bringen. Nicht einmal durch Molly Storch, eine aufgetakelte Tussi aus dem Ort, die mit ständigen Beschwerden nervt. 

Doch eines Tages hat die Gemütlichkeit ein Ende und es kommt knüppeldick: Der schon etwas senile Otto, der ständig aus dem Altenheim flüchtet und Unterschlupf auf der Wache sucht, wird in einen Unfalll verwickelt. Mit seinem Rollator soll er Molly Storch die Vorfahrt genommen und ihr die komplette Fahrerseite ihres teueren Mercedes zerschrammt haben. Das Gezeter ist groß.
Aber für den armen POW Ernst Huber kommt es noch ärger. Jahrelang hat er seiner Verlobten, der herrischen Palmine, verschwiegen, dass er bereits zum Oberwacht-meister befördert wurde, um eine Heirat so lange wie möglich hinauszuzögern.
Palmine erfährt von der Beförderung und Tillis Ersparnisse, eine alte Oma, die ständig ihre Wertsachen in einer Dose auf der Wache deponiert, sind plötzlich verschwunden!
Als zu allem Übel auch noch herauskommt, dass Putzfrau Erna Krawuttke der Schwarzarbeit nachgeht und zwar auf der Dienststelle, staubt es ganz schön auf 007.
In dieses Tohuwabohu schneit der neue Dienststellenleiter herein. Zur Überraschung der Kollegen eine dynamische, aber leider zunächst erfolglose junge Frau, namens Maike Klug. Sie möchte Disziplin und Ordnung in den Dienst hineinbringen. Alte Gewohnheiten lassen sich jedoch nicht so einfach abstellen. Als auch noch ein gesuchter Heiratsschwindler auftaucht und sich an die Sekretärin der Wache, Käte Meise, heran macht und auch die Beschuldigungen von Molly Storch gegen Otto mit dem Rollator aus der Luft gegriffen zu sein scheinen, laufen die beiden POW´s und Otto zur Hochform auf. Wie heißt ein alter Polizeispruch:Es kommt alles ans Licht.
Zu guter Letzt klärt sich alles zur allgemeinen Zufriedenheit und sogar die Chefin Maike Klug bekommt Lust zu feiern...

Polizeiwache 007


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